von der Vergangenheit
...in die Gegenwart
Fechtsport heute
Der heutige Fechtsport hat nichts mehr mit dem Fechten in der Antike zu tun.
Florett, Degen und Säbel - diese drei Waffen unterscheiden sich im Fechtsport nicht nur hinsichtlich Aussehen und Gewicht.
Ebenfalls das Reglement und die gültigen Treffflächen sind unterschiedlich. Daraus ergibt sich für jede Waffe eine charakteristische Fechtweise.
Eines ist jedoch bei allen drei Fechtdisziplinen gleich: Dieser Sport ist sehr anstrengend. Man muss ständig in Bewegung und unter Körperspannung bleiben, um jederzeit in Sekundenbruchteilen auf die Aktionen des Gegners reagieren zu können.
Auch an die Konzentration stellt das Fechten hohe Ansprüche: das Fechttraining schult ebenso die Reaktionsfähigkeit und Feinmotorik der Fechter, weil nur schnelle und zugleich kleine Bewegungen sicheres und exaktes Treffen ermöglichen.
https://www.youtube.com/watch?v=EzS4NBZMTFA ![]()
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Altersklassen
Die Altersklassen im Fechtsport
U11: 9 - 10 Jahre, fechten mit kurzer Klinge (Größe 0)
U13: 11 - 12 Jahre; in der U15 startberechtigt
U15: 13 - 14 Jahre; in der U17 und U20 startberechtigt
U17: 15 - 16 Jahre; in der U20 und bei den Senioren startberechtigt; internationale Bezeichnung: "Cadets"
U20: 17 - 19 Jahre; bei den Senioren startberechtigt; internationale Bezeichnung: "Junior"
U23: 20 - 22 Jahre; Sonderwertung bei den Senioren
Senioren: ab 20 Jahre; internationale Bezeichnung: "Senior"
Veteranen: ab 40 Jahre; internationale Bezeichnung: "Veterans"
- AK I = 40-49 Jahre
- AK II = 50-59 Jahre
- AK III = 60-69 Jahre
- AK IV = 70-79 Jahre
Für alle Altersklassen gilt: Ausschlaggebend ist der Geburtsjahrgang! Der Wechsel in die nächst ältere Klasse erfolgt zu Beginn der neuen Saison.
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Unsere Trainingszeiten
| Wer | Tag | Uhrzeit | Wo |
| Anfänger I + II | Dienstag | 17.30 - 19.00 | Gymnasium Neubiberg (Neue Kurse September und Februar) |
| Anfänger III / Fechter ohne Turnierreifeprüfung | Freitag | 17.15 - 19.00 | Halle B, Ferdinand-Leiß-Halle, Ottobrunn |
| Turnierfechter / Fortgeschrittene Fechter | Dienstag | 19.00 - 20.30 | Gymnasium Neubiberg |
| Fechter mit Turnierreifeprüfung / Erwachsene | Freitag | 19.00 - 21.15 | Halle C, Ferdinand-Leiß-Halle, Ottobrunn |
Ausrüstung der Fechtbahn
Die Fechtbahn (Planche) besteht aus zwei Kabelrollen sowie einem Meldegerät.
Die Fechtbahn ist 14 Meter lang und etwa 2 Meter breit. Auf der Bahn ist eine gestrichelte Mittellinie, davon in zwei Meter Abstand ist jeweils links und rechts die Startlinie eingezeichnet. Nach fünf Metern Abstand links und rechts davon ist jeweils eine weitere Linie und am Ende der Kampfbahn ist die Schlusslinie eingezeichnet. Links und rechts von der Mittellinie sind also pro Fechter sieben Meter Raum. An beiden Seiten der Kampfbahn sind sogenannte Seitenlinien eingezeichnet.

Die Kabelrollen sind automatisch aufrollbar. Das Kabel darf im ausgezogenem Zustand nicht losgelassen und auf diese Weise zurückgeschnellt werden. Damit wird die Aufrollautomatik zerstört.
Zusammenwirken der Elektrik
Der bewegliche Kolben der Waffenspitze wird durch das Auftreffen auf die Trefferfläche, beim Florett mit 500 Pond zurückgedrückt. Der Stromkreis ist von der Waffe über das Körperkabel, Kabelrolle zum Melder geschlossen. Dieser Ruhestrom wird durch das Auftreffen der beweglichen Waffenspitze auf die leitende Brockatweste (Trefffläche) unterbrochen und zugleich ein Signalstrom an den Melder gegeben. Der Melder wird als Rot oder Grün am Meldegerät aufgezeigt. Treffer außerhalb der Brockatweste werden ungültig also mit weißen Licht, aufgezeigt.
Wir danken der Firma FWF Fechtwelt GmbH, die uns freundlicherweise die Veröffentlichung der Fotos ausdrücklich genehmigt hat.
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