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In Frankreich entwickelte sich im 17. Jahrhundert aus dem Degen das Florett. C. BESNARDMACHTE durch sein 1653 erschienenes Werk "Theorie und Anwendung des Degens" oder das Florett, das Florettfechten überhaupt bekannt. Das bedeutete zugleich die Blütezeit der französischen Fechtschule. Die Lederfechtmaske und ihre Vervollkommnung zur Drahtgittermaske im 17. und 18. Jahrhundert nahmen dem Fechtkampf mit den Stoßwaffen jede Gefährlichkeit. Nach der politischen Einigung Italiens im 19. Jahrhundert erlebte die italienische erneut einen raschen Aufstieg. Der Fechtmeister M. Parise aus Neapel schuf ein einheitliches System, das von den nord- und süditalienischen Fechtschulen nach langjährigem Meinungsstreit anerkannt wurde. Ab 1884 war PARISE Leiter der neugegründeten SCUOLA MAGISTRALE DI SCHERMA. Schüler dieser zentralen Fechtschule lehrten alsbald auch außerhalb Italiens. GAZZERA, SCHIAVONNI, TAGLIABO lehrten in Deutschland, BARBASETTI in Österreich. SANTELLI schulte in Ungarn und NEDO NADI in den USA.
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